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WER IST BERLIN? - 4. Berliner Kinderkongress
Kongress Tag 3


KIKO MACHT SPASS – WARUM IST ES SCHON VORBEI?


                                      LABOR 1 BEIM ÜBEN

Heute bin ich ins Labor 1 gegangen und habe sie beim Üben beobachtet.
Die Tänzerinnen und Tänzer haben eine bestimmte Position und eine Haltung für das Stück. Chris stellt bestimmte Fragen, z.B: „Was ist Ihr Style?“ Dann antworten Kinder auf ihre Frage. Es geht um Mode und darum, wie sie Mode finden. Alle tragen Kostüme. Ein paar Kostüme sind zu groß und ein paar zu klein.Sie haben ihre Einsätze geübt und wann sie ihre Haltung wieder einnehmen sollen.Wenn Kinder krank sind, ersetzen sie die Rollen. Dann wollten sie frühstücken und wir sind ins Labor 7 gegangen.

         Jesse

 



DAS INTERVIEW MIT LABOR 7
(WIE KLINGT MEINE STADT?)

 

Jesse: Wo wart und habt ihr etwas mitgenommen?

Ipek: Wir waren am Alexanderplatz. Wir haben unser Diktiergerät mitgenommen und einen Zettel mit Fragen und haben Leute interviewt. Viele haben Englisch gesprochen und haben uns nicht verstanden. Da war ein Mann und den haben wir gefragt, aber er ist einfach weggegangen. Das war unhöflich. Dann haben wir einen Würstchenverkäufer gefragt und er sagte Currywurst.

Jesse: Was habt ihr gehört?

Ipek: Ein Mann hat zwei Stunden geredet,  ich bin fast ausgerastet.

Maxi: Was hat er denn gesagt?

Ipek: Er hat über seine Magenspiegelung geredet und das hat uns gar nicht interessiert.

Tom: Welche Geräusche habt ihr gehört?

Ipek: Jason hat eine Lüftung gehört.

Jesse: Habt ihr ein Geräusch, das euch gut gefällt?

N.N.: Die U-Bahn Tür, wenn sie sich schließt.

Iman: Ja, die Selters Flasche. Ich hab sie geschüttelt, dann aufgemacht und dann ist ein Geräusch gekommen.

Jesse: Was macht ihr mit den Geräuschen?

Ipek: Wir sortieren die Geräusche. Daraus wird dann ein Lied.

 

                       Jesse



EIN GESPRÄCH DER KIKO-REDAKTION ÜBER DIE AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Ich habe als erstes die Rakete gesehen.
Auf der Bühne war auch eine U-Bahn.
Ich habe eine Geisterbahn entdeckt.
Die Bühne war voller Bilder. Es hat schön ausgesehen, bunter.
Gehört habe ich Interviews. Und die Kinder.
Ich erinnere mich an die Geschichte aus Labor 2.
Mir hat das Bild von dem Besuch im Flüchtlingsheim gut gefallen.



LABOR 6 BEIM AUSFLUG INS FLÜCHTLINGSHEIM


Labor 6 war gestern in Spandau, sie waren in einem Flüchtlingsheim in der Motardstraße. Wenn die Flüchtlinge nach Deutschland kommen, dann müssen sie für die ersten 3 Monate in diesem Flüchtlingsheim bleiben. Die Gruppe hat andere Kinder aus verschiedenen Ländern getroffen. Sie sprechen Arabisch, Englisch, Serbisch, Kroatisch, Urdu und andere Sprachen. Die Gruppe hat sich mit den Menschen dort über  ihre Lebenssituation unterhalten. Sie haben die Security befragt und erzählt bekommen, dass jeden Tag neue Menschen zu dem Flüchtlingsheim kommen. Die Security hat gesagt: „Wir sind momentan voll. Vorgestern sind viele Menschen gekommen,  aber wir hatten kein Platz für die Leute.“ Deswegen mussten sie wieder gehen.  Die Kinder haben gefragt: wohin? Die Security hat gesagt: „Wir wissen es nicht.“ Sie haben gesagt: „Es gibt kein Platz, es tut mir leid.“
Die Gruppe hat auch die Chefin von dem Heim gefragt, wie viele Küchen es in einem Haus gibt. Es leben ungefähr 150 Leute in einem Haus und für ein Haus gibt es drei Küchen, das bedeutet eine Küche benutzen ungefähr 50 Leute. Sie teilen sich ein Badezimmer und zwei Toiletten.
Ayberk

INTERVIEW MIT SAMUEL
Chiara: Was habt ihr für einen Gegenstand mitgebracht?
Samuel: Ganz viele Gedanken. Und Fotos und ein Video.
Chiara: Wo seid ihr denn gewesen?
Samuel: Wir waren im Flüchtlingsheim in der Motardstraße und da haben wir uns angeschaut, wie die Flüchtlinge dort leben, spielen und so.
Chiara: Wie war es und hat es dir gefallen?
Samuel: Ja, der Ausflug hat mir gefallen. Aber der Ort war nicht schön. Ein Freund und ich haben gedacht, dass es aussieht wie im Knast, weil es so Gitter gab. Die Zimmer waren ein bisschen besser.
Chiara: Wer war denn alles dabei?
Samuel: Unsere Gruppe. Und dort haben wir vier Flüchtlinge getroffen und mit ihnen gespielt. Und bevor wir gegangen sind, haben wir auch andere Flüchtlinge gesehen und welche, die kamen, um sich dort anzumelden in der Motardstraße.
Chiara: Hast du etwas gelernt?
Samuel: Ich habe gelernt, dass Flüchtlinge sich nicht darüber freuen, dass sie aus ihrer Heimat flüchten müssen.
Chiara: Wieso ward ihr genau dort?
Samuel: Weil Leute aus unserem Labor selbst vor einem Jahr dort waren, für acht Monate, und dann sind sie in andere Flüchtlingsheime gekommen.  
Chiara: Was hast du dort gesehen?
Samuel: Gesehen habe ich richtig viel. Vier Häuser, in denen man wohnen kann und in jedem Haus waren 142 Leute. Im Haus 5 konnte man spielen, Kicker und so. Im Haus 6 war die Verwaltung, wo man fragen muss, ob man dort wohnen darf. In einem Haus sind vier Waschmaschinen und auf jeder Etage sind nur drei Männerduschen und drei Frauenduschen.
Chiara: Danke, Samuel.



Eindrücke vom dritten Tag:
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