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WER IST BERLIN? - 4. Berliner Kinderkongress
Kongress Tag 2


BEREIT FÜR ABENTEUERZEIT? KINDERKONGRESS MACHT SPAß!

DER VERLORENE NAGEL

Die Kinder aus dem Labor 8 (OASE) waren auf dem Wohnwagenplatz Lohmühle. Dort haben sie gelernt, wie man in einem Wohnwagen lebt und wie man Feuer macht. Die Wohnwägen wurden selbst gebaut. Sie haben eine Frau getroffen, die ihnen gezeigt hat wo sie schläft wo sie auf Toilette geht und wie sie lebt. Mohammed hat einen Nagel im Holz gefunden und den Nagel dann für das Stadtmodell mitgenommen, aber auf dem Rückweg hat er ihn verloren. Den Kindern hat es gut gefallen, aber es war ein bisschen kalt. Sie haben einen riesigen Ofen gesehen wo Feuer verbrannt wurde.

Jesse



BESUCH IM LABOR 2
Wir waren heute im Labor 2 (Ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm – Wie geht Gemeinschaft?). Dort haben wir 3 Kinder befragt, was sie heute gemacht haben. Was mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: Sie waren am Ostbahnhof bei der Bahnhofsmission und haben mit Obdachlosen geredet. Michelle hat mit einer Essensausgeberin geredet. Der Mann von der Bahnhofsmission hat zu Leon gesagt: „Es ist oft so, das Obdachlose bis zu 60 Jahre alt werden.“ Bis sie dann im Schlaf wegen Unterkühlung sterben. Ein Obdachloser hat gesagt: „Im Gefängnis ist es besser als auf der Straße.“ Ein Obdachloser war auch 7 Jahre im Gefängnis.


Hier findet ihr das ganze Gespräch:


Chiara: Leon, wo seid ihr denn gewesen?


Leon: Bahnhofsmission.


Chiara: Was habt ihr da gemacht?


Leon: Als erstes haben wir uns in einen Kreis gesetzt und dann war da so ein Mann, der hat uns erzählt, was sie da alles machen.


Chiara: Und Michelle, wie war es für dich?


Michelle: Für mich war es gut, außer, dass ich hingefallen bin.


Chiara: Und wer war dabei?


Michelle: Die ganze Gruppe und noch Susanne, Momo, Stella, Sebastian und Muriel.


Maxi: Und da vor Ort, wen habt ihr da getroffen?


Michelle: Obdachlose und eine Frau

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Muriel: Die Frau, die mit dir zusammen die Brote ausgeteilt hat.


Michelle: Ja, ich durfte die Brote ausgeben und fragen, ob sie einen Tee wollen, also die Obdachlosen.


Chiara: Was habt ihr gelernt?


Michelle: Wie Obdachlose leben, also auf der Straße, aber wenn es regnet, dann leben sie in einem Zimmer…


Chiara: Wo wäret ihr sonst gern gewesen?


Kübra: Auf dem Spielplatz.


Maxi: Ich hab auch noch eine Frage. Ihr habt doch Interviews mit den Leuten gemacht? Und was haben die euch erzählt?


Michelle: Einer hat gesagt: Besser im Gefängnis als auf der Straße.


Leon: Es war auch einer sieben Jahre im Gefängnis.


Michelle: Und einer hatte seine Wohnung verloren und dann ist er zu einem Freund gegangen. Dann konnten die beiden nicht mehr in der Wohnung bleiben und deswegen leben sie jetzt auf der Straße.


Muriel: Und du, Kübra, hast den Mann in der Bahnhofsmission etwas gefragt. Du hast nach den Psychisch Kranken gefragt…


Kübra: Er hat gesagt, wenn solche Menschen zu ihm in die Bahnhofsmission kommen, dann müssen sie ins Krankenhaus gehen.


Muriel: Also dass die Bahnhofsmission nicht viel helfen kann, sondern oft können sie nur helfen, in dem sie empfehlen zum Arzt zu gehen.


Michelle: Und wir hatten ganz viele, also sechs Bilder von Obdachlosen gesehen. Wir haben ein Bild gesehen und da hat der Mann gesagt, der hat nicht überlebt.


Muriel: Es hingen große Fotos an den Wänden. Und das waren Porträts von Obdachlosen, die da waren. Und diese Fotos sind ein Jahr alt gewesen und einer von denen hat es nicht mehr geschafft. Der ist jetzt wahrscheinlich gestorben, so habe ich das auch verstanden. Obwohl der noch gar nicht so alt aussah. Ihr habt ja auch gefragt, wie lange die Obdachlosen so leben?


Leon: Ja, also die meisten werden so 60 Jahre alt, manche werden auch älter.


Muriel: Und woran sterben sie dann?


Leon: An Kälte, also sie schlafen ein, und dann sterben sie wegen Kälte.


Muriel: Und Alkohol spielt eine Rolle.


Michelle: Und Drogen.



UNTERWEGS IM ALEXA
Ein Interview der KiKo Redaktion mit dem Labor 5 LAUT UND LEISE

Wo seid ihr heute bei der Exkursion gewesen?

  • Alexa. Wir waren im Einkaufzentrum Alexa.

Tor
Foto: Lara
Habt ihr einen Gegenstand von der Exkursion mitgebracht? Könnt ihr eine Geschichte darüber erzählen?

  • Wir sollten nämlich eigentlich einen Gegenstand mitbringen, aber das habe  ich total vergessen.

Habt ihr denn was gesehen, das ihr gern mitgebracht hättet?

  • Eine Brezel.
  • Ja, Essen.
  • Den Laden. MacDonalds.

Wo wäret ihr sonst gern gewesen?

  • Bei mir Zuhause.
  • Bei MacDonalds.
  • Primark.
  • Brandenburger Tor.
  • Im Fernsehturm ganz oben.
  • Olympiastadion.

Was habt ihr gelernt?

  • Leute zu interviewen.

Und wie habt ihr das gemacht?

  • Wir haben gefragt, wie sie heißen und wie alt sie sind, und haben auch gefragt, ob die sehr gern im Alexa einkaufen oder was die da so einkaufen.

Aber wie habt ihr das denn gemacht?

  • Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt. Eine Interviewgruppe, eine Fotogruppe und eine Messungsgruppe. Die Messungsgruppe hatte ein Messgerät, um zu messen, wie laut es ist. Und die Fotogruppe hat Fotos gemacht und die Interviewgruppe hat Interviews gemacht.

Aber standet ihr da, bis die Leute zu euch kamen?

  • Nein, wir sind halt rumgelaufen und manche haben so nette Gesichter.
  • Wir alle sind im Alexa rumgelaufen und da haben wir ein paar Leute  gefunden, denen wir Fragen stellen konnten.

Tor
Foto: Lara
Wie war es?

  • Schön!
  • Cool!
  • Ich fand es war cool und auch fies, weil ich immer Hunger hatte und mir die ganze Zeit der Duft von Essen in die Nase gekommen ist.
  • Es war toll, aber ein bisschen langweilig, weil wir dauernd rumlaufen mussten.
  • Zu mir hat aber fast keiner Nein gesagt. Außer eine Frau. Ich hab so gesagt: „Entschuldigung, hätten Sie kurz Zeit“ und sie so: „Nein“!
  • Ich fand es richtig schön, dass wir rumgelaufen sind und das fühlt sich so an, dass wir groß sind, also das wir älter sind und das wir jetzt mit einer Kamera, also Videokamera gehen und interviewen. Das fand ich schön. Aber eine Videokamera hatten wir gar nicht, aber so hat es sich angefühlt.


Eindrücke vom zweiten Tag:
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